BGH Rechtssprechung   hilft Darlehensnehmern

Der Markt bietet traumhaft niedrige Darlehenszinsen. Viele Häuslebauer ärgern sich, selbst an wesentlich höhere Zinsen gebunden zu sein und wünschen sich verständlicherweise eine Umschuldung ihres teuren Darlehens. Schließlich geht es um tausende Euro Ersparnis.

Doch wer, der sich bereits mit dem Gedanken näher befasst hat oder eine Umschuldung bereits durchgeführt hat, kennt nicht den Wermutstropfen in der Rechnung?... 

Banken verlangen häufig eine sogenannte Vorfälligkeitsentschädigung, wenn der Darlehensnehmer bei einem Darlehen mit längerer Zinsfestschreibung seinen Kredit vorzeitig zurückzahlen oder umschulden möchte.

Die von den Kreditinstituten berechneten Beträge fallen hier regelmäßig sehr üppig aus.                                                           Das hängt vor allem damit zusammen, dass die Kapitalmarktzinsen sich im Laufe der letzten Jahre erheblich nach unten entwickelt haben, so dass sich rein rechnerisch eine deutliche Differenz zwischen dem vereinbarten Kreditzins und dem derzeit möglichen Wiederanlagezins für die Bank ergibt.

Es gibt im Wesentlichen zwei Ansatzpunkte, die in Rechnung gestellten Vorfälligkeitsentschädigungen in Frage zu stellen.

Der klassische Weg läuft auf den Nachweis von Fehlern der Berechnungen der Vorfälligkeitsentschädigung hinaus.  Allerdings sind es Ausnahmefällen, in denen hier Fehler gefunden werden. 

Der andere Ansatz ergibt sich aus der neueren Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs zu fehlerhaften Widerrufsbelehrungen. Dieser Ansatz ist äußerst vielversprechend, bedarf aber zur erfolgreichen Umsetzung eines erfahrenen anwaltlichen Beistandes.                                                      

Seit Ende 2002 sind Kreditinstitute verpflichtet, bei Verbraucherdarlehensverträgen den Kreditnehmern eine Widerrufsbelehrung zu erteilen, wonach diese z.B. einen Immobiliendarlehensvertrag innerhalb von 14 Tagen nach Abschluss ohne Angabe von Gründen widerrufen können. Und genau um dieses Widerrufsrecht und die dazu gehörigen Widerrufsbelehrungen, die die Banken ihren Kunden aushändigen müssen, geht es.  

Überprüfungen von rd. 3.300 Kreditverträgen – vor allem durch Verbraucherzentralen- haben gezeigt, dass bei einer Vielzahl der Immobilienkreditverträge (im Falle der geprüften Kreditverträge rd. 80%) in den Jahren 2002 bis 2010 die Widerrufsbelehrungen fehlerhaft waren.       

Immer wenn sich in einer Widerberufsbelehrung Formulierungen finden, die Frist zum Widerruf beginne „...frühestens beginnt mit…“ und kein konkreter Zeitpunkt des Beginns der Widerrufsfrist definiert ist, besteht Anlass zur genauen Prüfung. Denn Fehler bei den Widerrufsbelehrungen führen auch nach Ablauf mehrerer Jahre nun dazu, dass das Widerrufsrecht in Bezug auf den Abschluss des Darlehensvertrages nicht nur innerhalb 14 Tagen nach Vertragsschluss bestand, sondern aktuell immer noch existiert.

Wenn also ein Darlehensnehmer in der Lage ist, durch den Verkauf seiner Immobilie oder durch den Abschluss einer neuen Finanzierung die alte Finanzierung abzulösen, kann er nach sorgfältiger juristischer Prüfung in diesen Fällen durch einen Rechtsanwalt den Widerruf des Altdarlehens erklären, die Darlehenssumme mit dem erzielten Kaufpreis oder dem Neukredit zurückzahlen und damit seine Verpflichtung gegenüber der Bank vollständig erledigen.

Eine Vorfälligkeitsentschädigung fällt für die Bank in diesen Fällen nicht an, auch wenn zu erwarten ist, dass die Bank dennoch versucht, ihre Position durchzusetzen.

Und auch in die Vergangenheit hinein wirkt ein solcher Widerruf. Mit dem erklärten Widerruf ist derjenige vertragliche Zustand herzustellen, der bestanden hätte, wenn ein Vertragsverhältnis niemals begründet worden wäre, sog. "status quo ante".

Was bedeutet das für Sie?

Sie können Ihren Kredit widerrufen und so von den aktuell historisch nied­rigen Zinsen profitieren. Tausende Euro Zins­ersparnis stehen im Raum. Zusätzlich ist der Kredit rück­abzuwickeln. Das bringt in der Regel noch einmal einige Tausend Euro.

Dringend ratsam in diesen Fällen  ist eine  sorgfältige juristischen Prüfung der abgeschlossenen Verträge auf Grundlage der Rechtsprechung des BGH. Ferner bedarf es auch einer umsichtigen Vorgehensweise bei der Erklärung des Widerrufs.

Ohne Begleitung eines bankerfahrenen Rechtsanwalts sollte hier niemand auf eigene Faust handeln.

Um interessierten Häuslebauern Sicherheit zu geben und  Handlungsmöglichkeiten aufzuzeigen haben wir uns entschlossen, ein Erstberatungsangebot zu einem Pauschalpreis zwischen 70,00 und 250,00 EUR (inkl. MwSt) -abhänging vom Umfang des Darlehensvertrages/-verträge und Aufwand- einzuführen. Nach erster kostenfreier Sichtung der Unterlagen nennen wir Ihnen selbstverständlich einen konkreten Betrag und Sie entscheiden dann in Ruhe, ob Sie eine Detail-Prüfung wünschen.

Die Kanzlei Heller & Rotter bietet damit allen Interessierten an, unverbindlich einen ersten Check up Ihres Darlehensvertrages und eine fachkundige Ersteinschätzung möglicher Ansprüche sowie Erfolgsaussichten vorzunehmen.

Sollten Sie nach unserer Überprüfung weitergehende Tätigkeiten durch uns wünschen, wie zum Beispiel das Führen von Verhandlungen mit Ihrer Bank, so helfen wir Ihnen auch gerne weiter. Details sprechen wir dann persönlich ab.

 

Ein einfaches Beispiel:

 

Herr Mustermann hat Anfang 2010 eine Baufinanzierung in Höhe von 200.000 Euro mit zehn Jahren Zinsbindung abgeschlossen. Er bezahlt 4,5 Prozent Zinsen und tilgt monatlich 1.000 Euro. Am Ende der Zinsfestschreibung in 2020 hätte er noch eine Restschuld von über 162.000 Euro.

Wenn er aber jetzt aus dem Vertrag aussteigt und für den aktuellen Restbetrag einen neuen Kredit für nur zwei Prozent Zinsen aufnimmt, beträgt seine Restschuld in fünf Jahren weniger als 140.000 Euro.

Eine Ersparnis von rund 22.000 Euro!

Wenn Sie die Möglichkeit haben und möchten, können Sie uns gerne Ihren Vertrag einscannen und hier hochladen. Dann nehmen wir eine kostenfreie Erstsichtung vor und können Ihnen den konkreten Preis für die Detailprüfung Ihres Darlehensvertrag nennen.

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© www.kanzlei-heller-rotter.de letzte Aktualisierung: 28.09.2016